Eltern und ihre Kinder

In der Eltern-Kind-Gruppe werden suchtmittelabhängige Elternpaare sowie alleinerziehende Mütter und Väter mit ihren Begleit-Kindern aufgenommen. Zielgruppe für diese Behandlung sind Eltern, die sich eine abstinente Lebensführung und eine berufliche Perspektive erarbeiten und gleichzeitig die verantwortungsvolle Erziehung ihrer Kinder für sich neu definieren und erlernen möchten.

Der familiengerechte Tagesablauf in dieser Eltern-Kind-Gruppe trägt zu einer ersten Stabilisierung der Familien bei. Wir legen Wert auf eine lebendige und freundliche Atmosphäre, in der Kinder als Bereicherung erlebt werden, da dies in den Zeiten des Suchtmittelkonsums oft nicht der Fall war.

Das Therapieprogramm der Eltern ist speziell darauf abgestimmt, die Suchtmittelabstinenz zu stabilisieren und auf das Leben als Familie vorzubereiten. Das Behandlungsangebot umfasst Einzeltherapie und Gruppenpsychotherapie in einer Bezugsgruppe für Eltern, indikative und arbeitsbezogene Therapieangebote und Sozialberatung sowie speziell Angebote zur Erhöhung der Erziehungskompetenz, Elterngruppe, Eltern-Kind-Gespräche, ggf. Paargespräche und gemeinsame Eltern-Kind-Freizeiten.

Während die Eltern an ihrem festgelegten Therapieprogramm teilnehmen, können die Kinder in unserer angeschlossenen pädagogisch angeleiteten Kindergruppe von auf die speziellen Bedürfnisse der Kinder von Suchtkranken geschulten Erzieherinnen betreut und gefördert werden. Schulkinder werden zum Unterricht in eine der umliegenden Schulen im nahegelegenen Bremen-Nord gebracht.

Die Eltern tragen während der Rehabilitation die Erziehungsverantwortung und sind außerhalb der Betreuungszeiten für die Versorgung ihrer Kinder zuständig.

Im Eltern-Kind Bereich gibt es für die Rehabilitanden eine Interne Adaption.