Angebote
Aufgrund der oft vielfältigen justiziellen Belastungen der Klienten wird ihm auch die Möglichkeit zur Tilgung einer Ersatzfreiheitsstrafe durch gemeinnützige Arbeit angeboten. Da das Team in enger Kooperation mit der „Brücke Bremen“ zusammenarbeitet, ist es für die Bewohner realisierbar, Wohnen und Abarbeiten miteinander zu verbinden und nicht erst auf die lange Warteliste der „Brücke“ gesetzt werden zu müssen.
Im Rahmen von „Arbeit statt Strafe“ sind bisher vorwiegend Renovierungs- und Aufräumarbeiten durchgeführt worden. Nach Möglichkeit werden innerhalb des Abarbeiterprojektes auch kleinere Holzarbeiten in der Werkstatt ausgeführt, die dazu dienen, defektes Mobiliar eigenständig zu reparieren und farblich neu zu gestalten. Durch die im Projekt zusätzlich eingerichtete Kleiderkammer hat sich auch die Spannbreite des Beschäftigungsfeldes für die abarbeitenden Klienten positiv erweitert.
Zur Unterstützung einer regelmäßigeren Ernährung, bietet das Projekt wöchentlich mittags eine kostenlose, warme Mahlzeit an. Um eine gerechte Verteilung der vorhandenen Lebensmittel zu gewährleisten, wird das Mittagessen gemeinsam mit einem Mitarbeiter gekocht und ausgegeben.
Die für das Kochen notwendigen Lebensmittel und Zutaten werden von einem Projektmitarbeiter von der Bremer Tafel geholt. Die fehlenden Zutaten werden eingekauft und über das Projektbudget bezahlt.
Das Mittagessen hat sich zu einem festen Standard etabliert. Die Bewohner halten sich zur Essenausgabe im Projekt auf. Eine intensivere Kontaktaufnahme ist so möglich.