Substitutionsabdosierung

Nach einem verbindlichen vorherigen Informationsgespräch und der Zustimmung des zuständigen Kostenträgers kann die Rehabilitation auch mit langsamer Substitutions-Abdosierung begonnen werden. Im Informationsgespräch mit unserem leitenden Arzt vor Beginn der Therapie wird die Dosierung des Substituts bei Aufnahme besprochen und bei bestehendem Beikonsum ggf. eine Teilentgiftung vor Antritt der Therapie verabredet.

Das Konzept beinhaltet, dass schon während der ausschleichenden Abdosierung mit der Therapie begonnen wird und die Teilnahme am Wochenprogramm erfolgt. Dies ist besonders für Patienten und Patientinnen geeignet, die Beschäftigung während der Reduktion des Substituts als hilfreich erleben. Durch das behutsame Tempo der Abdosierung werden starke Beeinträchtigungen durch Entzugserscheinungen vermieden. Im Kontakt zu bereits suchtmittelfreien Patienten und Patientinnen können Ängste abgebaut werden.